Samstagabend 20:33 Uhr: Abpfiff in Menden, die 2. Herren gewinnt ihr erstes Spiel an diesem Wochenende souverän.

Sonntagmittag 14:00 Uhr: Anpfiff der Partie Crefelder SC II gegen die TGW Kassel Wizards und dank der Zeitumstellung haben die 2. Herren noch eine Stunde weniger Zeit zum regenerieren (oder feiern oder ähnliches).

Trotz der verkürzten Nacht und der kurzen Regenerationsphase wirkten die zweiten Herren von Anfang an bereit für das. Auch die Gäste hatten am Vorabend ein Spiel, bei ihnen kommt gar noch die Anreise hinzu.

Die Partie beginnt mit deutlichen Krefelder Feldvorteilen, wobei zunächst nichts Zählbares für die Mannschaft von Coach Bernhardt herausspringt. Kassel, im letzten Jahr noch in Liga 1, bleibt immer wieder mit Kontern gefährlich, beschränkt sich ansonsten aber vornehmlich darauf hinten die Abwehrmauer zu zementieren. In der 14. Spielminute erlaubt sich ein Kasseler Spieler dann aber doch eine Strafzeit, sodass Mo Bernecker in der 16. Minute in Überzahl vor dem Tor zum 1:0 für sein Team abstaubt. In der Folge ist Krefeld weiter bemüht doch ein weiterer Treffer kommt dabei nicht zustande. Mit einem verdienten 1:0 geht es also für die Gastgeber in die Pause, in der Coach Bernhardt zur Ruhe mahnt und anmerkt, dass es heute vermutlich kein Offensivfeuerwerk wie bei der Partie tags zuvor wird.

Im zweiten Drittel zunächst weiterhin das gleiche Bild: Krefelder greift an, Kassel kontert gegebenenfalls. So ist als logische Konsequenz der Treffer vom Capitano höchstpersönlich zu sehen, der mit einem Distanzschuss in der 28. Spielminute den guten Kasseler Torhüter überwindet. Fast 30 Sekunden später kommen dann aber auch die Gäste zu ihrem ersten Tor des Tages und erzielen vier Minuten später sogar den Ausgleich. Bis dato war die Partie in der Offensive häufig von den Seidenstädtern geprägt, doch Kassel nutzt seine Chancen und ein wenig die zu entspannte Art der Krefelder aus um auszugleichen. Zu diesem Zeitpunkt wirken beide Mannschaften voll bei der Sache, es ist jedoch kein Vollgas-Hockey was gespielt wird, sondern größtenteils sehr bedachtes Hockey. Als die Gastgeber dann endlich wieder mit Tempo an die Sache gehen merkt man schnell, dass die schnelle Krefelder Gangart den Gästen an diesem Tag zum Verhängnis werden kann. Kassel findet sich in der 39. Spielminute in Unterzahl wieder und Paddy Komor schweißt den Ball unter die Latte – keine Chance für den Torhüter. Mit dem 3:2 für Krefeld geht es dann auch in die Pause. Coach Bernhardt merkt an, dass wieder mehr Tempo ins Spiel gebracht werden muss um den Sack zu zumachen.

Also geben die jungen Wilden aus Krefeld von Beginn des letzten Spielabschnitts an Gas und treffen in der 44. Spielminute in Person von Jan van de Sand durch einen Abpraller zum 4:2. So langsam ist die Gegenwehr der Gäste gebrochen, Krefeld bemüht sich weiter und Alexander Scheuss trifft zum 5:2. Vier Minuten vor Ende riskieren die Kassel Wizards dann alles, nehmen den Torhüter raus und Florian Lintorf bestraft diese Aktion mit dem 6:2. Den Schlusspunkt der Partie setzt, wie am Samstagabend auch, Dennis Holthausen auf Vorarbeit von Max Wilk indem er den Keeper sehenswert versetzt zum 7:2 Endstand.

Die zweite Garde verzeichnet also ein perfektes Sechs-Punkte-Wochenende und etabliert sich somit in der oberen Tabellenhälfte.