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Die Skating Bears wollten etwas gutmachen am Sonntagabend bei schönsten Frühlingswetter. Im vergangenen Jahr sind die Bears gegen die Miners Oberhausen in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Nun wollten sie dafür Revanche.

Beide Teams begannen etwas verhalten, keiner wollte in der Anfangsphase einen Fehler machen. Erst ab der sechsten Minute nahm die Partie etwas an Fahrt auf und das brachte Vorteile für die Skating Bears, die dann in der siebten Minute durch Daniel Schopp auf Zuspiel von Dustin Diem zum 1:0 trafen. In der Folge hatten die Bears die Partie weitgehend im Griff und erspielten sich ein paar gute Chancen, scheiterten aber am Gäste-Goalie. Die Miners selber kamen erst ab der zwölften Minute zu guten Einschussmöglichkeiten, die Christian Kramer im Krefelder Tor aber parierte. Eine schöne Kombination über Daniel Schopp und Dustin Diem nutzte Wasja Steinborn zum 2:0 für die Bären. Ein wenig Glück hatten die Bears in der 18. Minute als ein von Gerrit Ackers abgefälschte Ball über die Fanghand des Oberhausener Goalies zum 3:0 ins Netz trudelte. Kurz vor der Pause gab es die erste Strafzeit im Spiel, es traf die Miners Oberhausen. Vor der Pause passierte jedoch nichts mehr.

In Überzahl starteten die Bears ins zweite Drittel, nutzten diese aber nicht. Kurz darauf gab es erneut eine Strafe gegen die Miners. Aber auch diese brachte nichts Zählbares für die Skating Bears ein. Dann gab es in der 27. Minute Gewühl vor dem Tor des CSC und die Miners stocherten den Ball durch Hendrik Müller über die Linie, 3:1. Fast im Gegenzug stellten die Bears nach schönem Pass von Dustin Diem den alten Abstand durch Daniel Schopp wieder her, 4:1. Nur knapp 90 Sekunden später legte Fabian Zillen quer auf Maximilian Bleyer, der mit einer Direktabnahme das 5:1 markierte. Nach dem Powerbreak mussten die Bears in Unterzahl spielen, 32. Minute. Die Miners machten es besser als zuvor die Skating Bears, denn sie verkürzten durch Stefan Dreyer im der 34. Minute zum 5:2. In der 37. Minute fiel dann einer der beiden Referees aus und Oliver Latocha pfiff alleine weiter, was bei der bis dahin sehr fairen Partie auch kein Problem war. Die Miners arbeiten sich in die Partie zurück und verkürzten in der 39. Minute erneut durch Stefan Dreyer auf 5:3. Die Bears antworteten postwendend. Wasja Steinborn zog Richtung Miners Tor, Coach Fabian Peelen sagte Bumm, Wasja Steinborn zog von links ab und der Ball schlug im rechten oberen Winkel ein, 6:3. Kurz darauf war Pause.

Das dritte war gerade einmal 70 Sekunden dran, da nahm Fabian Zillen den Abpraller von der Wand hinter dem Tor aus der Luft und traf zum 7:3. Eine Minute später schnappte sich Dustin Diem den Ball, zog Richtung Oberhausener Tor, spielte einen Sahnepasse auf Daniel Schopp, der zum 8:3 eindrückte. Kurz darauf gab es die zweite Strafzeit gegen den CSC und erneut nutzten die Miners die Überzahl, um durch Joey Menzel zum 8:4 in der 54. Minute. Danach tat sich erstmal nichts. Erst in der 50. Minute bekamen die Miners eine weitere Strafzeit, die die Bears erneut nicht nutzten. Sechs Minuten vor dem Ende verkürzten die Gäste erneut, Torschütze war Daniel Fischer nach schönem Solo zum 8:5. Kurz darauf rettete Christian Kramer gegen Etienne Renkewitz glänzend. Danach tat sich nicht mehr viel bis zur letzten Minute, als Maximilian Bleyer den Ball vor das Oberhausener Tor brachte und Daniel Schopp den Endstand von 9:5 markierte. Oliver Latocha brachte das sehr faire Spiel alleine über die Bühne. Gute Besserung an Schiri Dustin Klüting.

Score: Daniel Schopp 4/0, Dustin Diem 0/4, Wasja Steinborn 2/0, Gerrit Ackers 1/0, Maximilian Bleyer 1/0, Fabian Zillen 1/1