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Bei schönstem Wetter machten sich die Herren 3 am Sonntagmittag auf nach Kerpen. Den Gegner kannte man überhaupt nicht und wusste somit nicht was da auf einen zu kommen sollte. Lediglich die Halle war vielen noch aus der Nachwuchszeit bekannt. Mittlerweile hat man dort eine Bande, sonst fanden hier keine Veränderungen statt. Bereits beim Aufwärmen sah man den Gegner fast ausnahmslos mit Brustschutz auflaufen. Mit 15 zum Teil Großgewachsenen Spielern bot man fast genau so viele Spieler auf wie der CSC. Der Respekt war schon mal augenscheinlich vorhanden. Um 15 Uhr war dann Bully. Kerpen begann druckvoll, spielte aber von Beginn an auch Körperbetont. Das sollte sich im Verlauf des Spiels noch Steigern, dazu später mehr. Unsere Jungs wollten das Körperspiel zuerst nicht annehmen, konnten aber auch aufgrund zum Teil schlechter Schiedsrichterleistung nach einer gewissen Zeit nicht mehr an sich halten und nahmen das Körperspiel des Gegners an. An der Stelle sei angemerkt das der CSC in der Statistik die fairste Mannschaft ist. Es hagelte Strafzeiten auf beiden Seiten. Nach gerade mal 5 Spielminuten waren schon 4 Strafen ausgesprochen. In der 10. Spielminute dann das erlösende 0:1. Während der Gegner weitere Strafen kassierte baute man den Vorsprung in der 19. Minute auf 0:2 aus und kurz vor der 1. Drittelpause dann noch das 0:3. Luftholen war angesagt. Das 2 Drittel ging so weiter wie das 1. begonnen hatte. Dann eine Unterbrechung, es wurde vom Schiedsrichter festgestellt das dem Torhüter aus Kerpen Rollen an den Inlinern fehlten. Die unkorrekte Ausrüstung wurde  auch hier nicht geahndet. Nach 15 Minuten Unterbrechung, einigte man sich auf Weiterspielen. Ersatzrollen waren nicht vorhanden. Aus dieser Pause kam der CSC besser ins Spiel zurück und schoss die Tore 4,5,6 und 7. Selbst eine doppelte Unterzahl überstand man schadlos, auch Dank  einer glänzenden Leistung von Goalie Philipp Becker. Mit 0:7 kam man aus der letzten Pause. Bis zur 58. Minute wurden weitere 12 Strafminuten auf beiden Seiten vergeben. 2 Minuten vor Schluss kam es dann zur Eskalation. Nach einem Gerangel vor dem Kerpener  Tor, bei dem der Torhüter unabsichtlich angegangen wurde sprangen bei einigen Spielern die Sicherungen raus. Es kam zur Massenprügelei der Spieler auf dem Feld. Auch hier waren die Schiedsrichter überfordert und ließen die Spieler aufeinander Einprügeln. Als sich die Lage nach einiger Zeit beruhigt hatte und die Schiris sich beraten hatten kamen 3 rote Karten und eine 2+Spieldauer Strafe dabei raus. 2 gegen 2 ging es dann die letzten 2 Minuten weiter. In der letzten Spielminute musste dann unser Goalie nach einer Unachtsamkeit der Abwehr doch noch  hinter sich greifen. Mit 1:7 endete diese hitzige Partie. Bei der Verabschiedung  reichte man  sich doch noch sportlich die Hände.

Fazit: Hätten die Schiedsrichter bei Zeiten höhere Strafen (Gelb oder 5 Min.) vergeben, wäre Ihnen das Spiel nicht aus den Händen geglitten. In 2 Wochen sehen sich beide Mannschaften wieder, dann ist Kerpen zu Gast in der Horkesgath Arena.