Skating Bears gegen Bissendorfer Panther

Am Sonntagnachmittag hatten die Skating Bears die Bissendorfer Panther zu Gast in der Horkesgath-Arena. Die Bears wollten Wiedergutmachung nach der Niederlage, Bissendorf wollte nach dem ersten Sieg nach sieben Niederlagen nachlegen, um die Playoffs zu sichern. Entsprechend engagiert und bissig gingen beide Teams von Beginn an zu Werke. In der sechsten Spielminute waren es die Skating Bears, die das erste Ausrufezeichen setzten. Maximilian Bleyer spielte auf Fabian Zillen, der zum 1:0 versenkte. Aber die Panther spielten ruhig weiter und glichen nur eine halbe Zeigerumdrehung durch Lars Barlsen aus. In der Folge kamen die Panther zu besseren Torchancen. –In der zehnten Minute musste erstmals ein Spieler der Skating Bears auf die Strafbank und Bissendorf nutzte mit Ablauf der Strafe die Überzahl zur2:1 Führung. Die Bears kamen danach nicht mehr so richtig in die Offensive und die Panther legten in der 17. Minute zur 3:1 Pausenführung nach. Den Bears fehlte die Lockerheit der Spiele vor der Essen-Niederlage. Im zweiten Drittel wollten die Bears es besser machen, machten zunächst mehr Druck, aber Bissendorf erspielte sich die ersten Chancen. Die Panther standen in der ersten Hälfte des zweiten Drittels gut und ließen die Bears nicht zur Entfaltung kommen und das gewohnt schnelle Kombinationsspiel aufziehen. Das änderte sich auch nicht wirklich bis zur zweiten Pause und wenn die Bears dann mal gute Chancen hatten, parierte Danny Sellmann im Bissendorfer Tor. Auch im dritten Spielabschnitt versuchten die Bears Druck auf das Bissendorfer Tor auszuüben und ließen den Panthern Raum zum Kontern. In der 47. Minute bekamen die Bears die Chance in Überzahl zum Anschlusstreffer zu kommen, die sie aber nicht nutzen konnten. In der 51. Minute machten die Panther dann den Deckel drauf und erzielten das 4:1 durch Maximilian Faber. 200 Sekunden vor dem Ende musste noch einmal ein Panther auf die Strafbank. Kurz danach nahmen die Bears den guten Goalie Christian Kramer für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor. Und prompt trafen sie zum 2:4 durch Pascal Mackenstein. Und wieder nahmen die Bears den Goalie raus und Bissendorf versenkte zum 2:5 empty-net. Kurz vor Schluss noch eine Strafe für Bissendorf, doch die wenige Zeit konnte nicht mehr reichen, um das Spiel zu drehen. Die Bears gaben nie auf, waren aber nie wirklich in der Lage, den Panther wirklich gefährlich zu werden.