Samstagabend 18:30 Uhr, Poststadion in Berlin. Mit 9 Feldspielern und 1 Torhüter mussten die Krefelder Jungs an einem lauen Samstagabend bei angenehmen Temperaturen bei den Spreewölfen Berlin, ihrer Zeichens Tabellenletzter in der Saison 2017, ran. Doch das die Tabellensituation der vergangenen Saison leider nichts aussagt, mussten die Eisbären leider bereits bei den Minenarbeitern aus Oberhausen feststellen.

So gingen die Bären konzentriert zu Werke und konnten in Person des (Aushilfs-)Käpitäns Dennis Holthausen in der dritten Spielminute die Führung verbuchen. Fortan ging es weiterhin nur auf ein Tor und wenn mal ein Entlastungsangriff der Spreewölfe kam, war dies die sichere Beute des Seidenstädter Goalies. Fünf Zeigerumdrehungen später konnte abermals der Kapitän einnetzen und sorgte für eine Zwei-Tore-Führung nach 7:01 Minuten Spielzeit. Es ging weiter hauptsächlich auf das Tor der Hauptstädter und so konnte Mo Bernecker die Pausenführung zum 3:0 erzielen.

Im zweiten Drittel dann aber ein verändertes Bild; die Spreewölfe spielten auf einmal Hockey und Krefeld schwamm etwas in der eigenen Zone, doch eiskalt netzten die Bären zum 4:0. Es kam aber noch heftiger für die Spreewölfe denn Alex Passmann und Joel Palacz schraubten das Ergebnis auf 6:0 hoch. Die Partie lief nun etwas entspannter und so konnte auch Berlin den ersten Treffer verzeichnen, was die 6:1-Pausenführung für Krefeld bedeutete.

Im letzten Spielabschnitt spielte Krefeld die Partie dann ganz souverän runter und konnte noch zwei weitere Male ins Tor der Hausherren treffen, bei nur einem Gegentreffer, sodass die Krefelder am Ende der Partie mit einem mehr als verdienten 8:2 Sieg den Platz verließen.