Am Samstagabend trafen die Skating Bears im Pokal Halbfinale auf die Crash Eagles Kaarst. Im Skaterhockey spielerisch mit das Beste in Deutschland was aufeinandertreffen kann, befeuert durch den traditionellen Derbycharakter.

Trotz warmer Temperaturen startete die Partie zügig, Krefeld führte mit 1:0 (5. Spielminute) und 2:1 (12. Spielminute), doch nach dem Ausgleich der Gäste wurde es in der Folge vor allem zum Duell der Torhüter. Beide Schlussmänner vereitelten immer wieder beste Einschussgelegenheiten, sodass grade die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine mögliche komfortable Führung liegen ließen.

Zehn Minuten vor Ende wurden diese ausgelassenen Möglichkeiten dann bestraft und Kaarst erzielte zunächst die 3:2 und wenig später die 4:2 Führung. Die Hoffnung dank des Bears Anschlusstreffers drei Minuten vor Ende wurde kurz vor Spielende durch ein Empty-Net-Tor der Kaarster zunichte gemacht.

Gute Besserung an Co-Trainer Florian Lüttges (vertrat Fabian Peelen) der im Laufe der Partie einen Schläger am Kopf abbekam, aber glücklicher- und dankenswerter Weise medizinisch perfekt versorgt und abends noch genäht wurde.

Eine (leider im wahrsten Sinne) doppelt schmerzhafte Niederlage für ihn: „Die Mannschaft hat bombastisch gekämpft und hatte Kaarst fast dauerhaft im Griff. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre der Abend anders verlaufen. Die Niederlage ist in vielerlei Hinsicht schmerzhaft, wäre ein Weiterkommen im Pokal doch sicher auch ein Befreiungsschlag in der Liga gewesen.“

Tore für Krefeld: J. Kleindienst (3)